Schwicheldter Hügel
Trenner

Aktuelles

 

Dorfentwicklung - Private Förderung beantragen

 

Ortsbürgermeister Christian Bartscht weist auf die Möglichkeit hin, für private Vorhaben Fördermittel aus der Dorfentwicklung zu beantragen, und ermuntert dazu diese Möglichkeit wahrzunhemen.

Nähere Informationen finden sich in der folgenden Presseinformation der Stadt Peine.

Christian Bartscht steht für Fragen und Gespräche dazu gern zur Verfügung.

Dorfregion Kanal-Fuhse-Region-West: Umnutzung und Revitalisierung dank Fördermitteln der Dorfentwicklung

 

Die Dorfentwicklung in der Kanal-Fuhse-Region-West mit den Ortschaften Röhrse, Eixe, Vöhrum/Landwehr, Berkum, Schwicheldt und Rosenthal/Hofschwicheldt“ befindet sich seit vier Jahren in der Förderphase.

Neben der Unterstützung von öffentlichen Maßnahmen – wie z. B. der Ortsmittegestaltung in Schwicheldt und dem Dorfpark in Vöhrum – hat das Amt für regionale Entwicklung Braunschweig auch Zuschüsse für bislang 53 private Maßnahmen gewährt.

Die Besitzerinnen und Besitzer historischer oder landwirtschaftlich genutzter Gebäude konnten mittels dieser Förderung ihre Objekte instandsetzen und Außenbereiche gestalten.

Durch die Maßnahmen wird aber nicht nur das traditionelle Ortsbild erhalten, sondern auch die regionale Baukultur gestärkt, da die Aufträge zur Eindeckung von Dächern, zur Sanierung von Fachwerken oder zum Einbau von neuen Fenstern und Türen erfahrungsgemäß an örtliche Handwerker vergeben werden. Mit ca.1,3 Mill. € Zuschüssen wurden insgesamt Investitionen in einer Höhe von ca. 4,3 Mill. € ausgelöst.

Besonders erfreulich ist es, dass in der Kanal-Fuhse-Region-West die Fördermittel häufig dazu genutzt werden leerstehende Gebäude zu „revitalisieren“ und Wirtschaftsgebäude umzunutzen. Statt eines Neubaus auf der grünen Wiese wird die vorhandene Bausubstanz genutzt, um dort selbst zu wohnen, sie zu vermieten, oder den Arbeitsplatz in das sanierte Gebäude zu verlegen.

Die nachstehenden Hinweise sind für alle Bürger in der Kanal-Fuhse-Region-West gedacht, die ebenfalls Fördermittel beantragen wollen.

Es sind die folgenden Maßnahmen an privaten, ortsbildprägenden oder landwirtschaftlich genutzten Gebäuden förderfähig:

·         Erhaltung und Gestaltung des ortsbildprägenden Charakters der „äußeren Hülle“ von Gebäuden, inklusive der Wärmedämmung, der Konstruktion und Eindeckung des Daches,

·         Sanierung von Fassaden, Ersatz untypischer Fassadenverkleidungen, Erneuerung von Fenstern, Türen und Toren,

·         Umnutzung ehemals landwirtschaftlicher Bausubstanz und Revitalisierung leerste-hender Gebäude, bei vorliegender baurechtlicher Zulässigkeit;

·         Gestaltung von Hofräumen und Gärten.

Antragsberechtigt sind alle Eigentümerinnen und Eigentümer eines förderfähigen Anwesens der Orte Röhrse, Eixe, Vöhrum/Landwehr, Berkum, Schwicheldt und Rosenthal/Hofschwicheldt.

Der nächste Antrags-Stichtag ist der 15. September 2021. Dafür sind die Unterlagen bis zum 15. August 2021bei der Stadt Peine einzureichen. Die zuständige Sachbearbeiterin ist Frau Scharff-Petrick.

Nutzen Sie die Zeit bis um August, um sich zunächst von den Mitarbeitenden der Umsetzungsbegleitung beraten zu lassen, die Kostenangebote einzuholen und den Antragsvordruck auszufüllen.

Sie erhalten dabei kostenfrei Rat und Unterstützung von

·     Frau Karin Bukies
Planungsbüro Stadtlandschaft
Telefonnummer: 0511 / 14391
E-Mail: Karin.Bukies@stadtlandschaft.de)

und

·     Frau Ursula Scharff-Petrick
Stadt Peine
Telefonnummer: 0 51 71 / 49 457
E-Mail: Ursula.Scharff-Petrick@Stadt-Peine.de)

Informationen zur Dorfregion Kanal-Fuhse-Region-West sind auch auf der Internetseite der Stadt Peine zu finden. Hier und auf den Internetseiten des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums www.ml.niedersachsen.de steht auch der Förderantrag nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) zum Download zur Verfügung.



Trenner

Geschichte der Grafen von Schwicheldt

Ortsbürgermeister Christian Bartscht wirbt in einem Brief an die Stadt Peine für die stärkere Würdigung und Erforschung der Bedeutung der Grafen von Schwicheldt für die Geschichte der Stadt Peine. Hier der Wortlaut des Schreibens vom 28.2.2021:

Beitrag zum Peiner Kulturleben - Erforschung des Lebens und des Wirkens der Familie von Schwicheldt

 

ich bitte Sie um Unterstützung für meinen Vorschlag, die Geschichte der Familie von Schwicheldt erforschen zu lassen und in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dahinter verbirgt sich das Ziel, das Peiner Kulturleben zu fördern und die Geschichte unserer Region durch die Biografie dieser Familie näher kennenzulernen.

Zur Erläuterung: Die Grafen von Schwicheldt gehörten zum niedersächsischen Uradel und bekleidetenwichtige und einflussreiche Staatsämter, ihre Spuren findet man von Celle bis Goslar, in Peine übten sie ab 1359 auch das Amt des Burgmanns aus. Ab 1510 befand sich der Schwicheldtsche Hof oder Marschallhof im Besitz der Familie, in den 1970 er Jahren erfolgte der Abriss, ungefähr dort wurde 1974 das Karstadt-Kaufhaus, später Hertie, errichtet. Das bedeutende Renaissance-Epitaph des Curt von Schwicheldt von 1575 steht in der Peiner St.-Jacobi-Kirche.

Friedrich von Bodenstedt, der in Peine geboren wurde und Teil unserer Stadtkultur ist, sein Leben aber nicht hier verbracht hat, wird durchaus richtig und aufgrund seines literarischen Lebenswerkes mit einem Denkmal auf dem Peiner Marktplatz gedacht. Wichtig für diese Ehrung ist anscheinend ein bestehender Bezug zu Peine und nicht sein Lebensmittelpunkt.

Ein Bezug zu Peine besteht bei den Grafen von Schwicheldt, die hier seit 600 Jahren ihre Spuren hinterlassen haben und deren Familienname auch durch die Ortschaft Schwicheldt zu Peine gehört. Im Fall einer geschichtlichen Erforschung müsste aber auch die Geschichte und das Wirken der Grafen in anderen Städten und Dörfern insbesondere im Bistum Hildesheim, in dem sie bedeutende Staatsämter ausführten, mit einbezogen werden.

Einen Einblick in die Geschichte der Grafen von Schwicheldt hatte der Kreisheimatbund Peine durch den Vortrag von Dr. Holländer im November 2019 in der Schwicheldter Michaelskirche gegeben. Unterstützung bekamen wir dabei durch die Familie von Hardenberg. Auch bei offiziellen Peiner Stadtführungen wird nun ebenfalls auf die Grafen von Schwicheldt eingegangen. Meines Erachtens wissen wir aber zu wenig über diese bedeutende Peiner Familie, es fehlt eine zusammengefasste Geschichte.

Aus meine Sicht ergeben sich folgende Fragen bzw. Ansatzpunkte:

Wie kann die Geschichte der Familie erforscht werden?

Stehen dafür Fördergelder zur Verfügung?

Wer würde eine Erforschung mit welchem Ergebnis durchführen können?

Die Veröffentlichung der Ergebnisse würde das Peiner kulturelle Leben sicherlich bereichern. Über eine Rückmeldung zu meiner Bitte und über ein Gespräch zu diesem Thema würde ich mich sehr freuen.